Mehr in Leipzigs Tassen
- Fair gehandelt
existenzsichernde Bezahlung für die Kaffeebauern
- Biologisch angebaut
ohne chemische Dünger und Pestizide
- Städtepartnerschaft
aus einer Kooperative in Äthiopien. Die Hauptstadt Addis Abeba ist eine
der Partnerstädte Leipzigs
- Gourmet-Kaffee
reine Arabica-Sorte aus äthiopischem Hochland
Im
Rahmen einer Bürgerreise nach Äthiopien hatte die Leipziger Stadträtin
Katharina Krefft (B90/Grüne) im Herbst 2011 die Gelegenheit die
Zentrale der Oromia Coffee Farmers Cooperativ Union, in der die Bohnen
für unseren Kaffee weiterverarbeitet werden zu besuchen. Dort hat sich
in letzter Zeit viel getan. Hier ihr Bericht.

DER LEIPZIGER Partnerschaftskaffee ging 2006
an den Start. 2010 konnten wir 2,6 Tonnen
abnehmen.
Wir haben uns bei Oromia, der äthiopischen Dachorganisation,
von der unser Kaffee kommt erkundigt, was mit dem
Fairtradeaufschlag geschieht.
Die 115 Mitgliedskooperativen der OCfCU entscheiden je nach
ihren Bedürfnissen selbst, welche Projekte wichtig
sind. Aus den Fairtradeaufschlägen des gesamten Verkaufs
von fair gehandeltem Kaffee nach Europa und in die USA konnten 2009/2010 insgesamt
117 Projekte umgesetzt werden, z.B. für Schulen, Gesundheitsstationen sowie Investionen in die Trinkwasserinfrastruktur.
Darüber hinaus profitieren die Einzelbauern natürlich von den
Fairhandelspreisen für ihren Kaffee.
Hier Projekte und Zahlen im Einzelnen:
- Bau von sieben Grundschulen (Klassen 1-4)
- 31 Erweiterungsbauten für zusätzliche Klasseräume
- Ausbau von 10 Schulen, um je zwei weitere Jahrgangsstufen
anbieten zu können
- Bau von zwei neuen Gymnasien
- Einrichtung von sechs Gesundheitssationen
- Ausstattung mit medizinischer Ausrüstung für drei Stationen
- Renovierung einer Klinik
- Ausbau von 45 Brunnen, Neubohrung von drei Brunnen
- Bau von zwei Brücken
- Einrichtung von zwei Büros
- Anschaffung von fünf Getreidemühlen
Faire Woche 2010: Katrin Hart präsentiert die neue
faire Schokolade "die Leipzigerin"
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Der Eine Welt e.V. Leipzig bringt
eine neue, fair gehandelte Schokolade auf den Weg, die den Namen
"die Leipzigerin" trägt und nun mit unserem Stadtkaffee "Der Leipziger"
ein Paar für den fairen Handel in Leipzig bildet. Eine weitere
Leipzigerin, die bekannte Kabarettistin |
Katrin Hart aus dem
Akademixer-Ensemble unterstützte uns bei der Präsentation auf dem
Thomaskirchhof. Durch den fairen Handel haben die
Konsumenten die Gewissheit, dass sich die Lebens- und
Arbeitsbedingungen der Kakaoproduzenten aus Ecuador, Dominikanischer
Republik, Peru und Nicaragua durch die Fairtradepreise und -prämien,
Beratungen sowie durch den Ausschluss von illegaler Kinder- oder
Zwangsarbeit verbessern. Und so sieht die Schokolade
aus:

Die Einführung wurde unterstützt
durch die Stiftung Umverteilen, den Kahtolischen Fonds Kooperation, den
Lazar-Lichdi-Fonds und die Katholische Erwachsenenbildung Sachsen.
::
Pressemitteilung
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